Nachhaltige Geldanlage bei wevest

Machen wir uns nichts vor: der Klimawandel wird unsere Welt und die Rahmenbedingungen für die Geldanlage massiv verändern. Nicht nur die Politik, sondern vor allem die Wirtschaft steht in der Pflicht, nachhaltiger mit Ressourcen und schonender mit der Umwelt umzugehen. Auch Anleger können ihren Teil dazu beitragen: Mit einer Geldanlage nach nachhaltigen Kriterien.

Megatrend Nachhaltigkeit.

Im Jahr 2015 verabschiedete die Weltgemeinschaft unter dem Dach der Vereinten Nationen 17 globale Ziele für eine bessere Zukunft. Mit ihrer Agenda 2030 soll ein weltweit menschenwürdiges Leben ermöglicht und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen bewahrt werden. Konkrete Ziele sind die Bekämpfung von Hunger und Armut in der Welt, gute Bildung für alle, Gesundheit, Zugang zu Trinkwasser und natürlich Schutz des Klimas.

„Die UN-Nachhaltigkeitsziele stellen generelle Ziele der Menschheit dar“, stellt Björn Siegismund, Investmentstratege der wevest, klar. „Für private Unternehmen, die diese Ziele nicht unterstützen, bedeutet das erhebliche finanzielle und Reputationsrisiken.“

Global berücksichtigen immer mehr Anleger ökonomische, ökologische und soziale Aspekte bei ihrer Geldanlage. Institutionelle Anleger wie Versicherer und Pensionsfonds, vor allem aber auch kirchliche Einrichtungen sind dabei schon lange Pioniere: So investiert der norwegische Staatsfonds die Öleinnahmen des Landes nach strengen ethischen Richtlinien. Auf der Tabuliste stehen Unternehmen, die Massenvernichtungswaffen herstellten, gegen Menschenrechte verstoßen oder Regenwälder abholzen. Der Global Sustainable Investment Alliance (GSIA) zufolge, einem Zusammenschluss der sieben weltweit größten Organisationen für nachhaltiges Investieren, wurden 2018 über 30 Billionen US-Dollar unter Anwendung von nachhaltigen Anlagestrategien professionell verwaltet.

Insgesamt 219,1 Milliarden Euro wurden in Deutschland 2018 in diesem Segment investiert. Das sind mehr als 48 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, wie das Forum Nachhaltige Geldanlagen (FNG) in seinem Marktbericht 2019 feststellt — ein Zuwachs von 28,2 Prozent.

Zusätzlich wird dieser Trend noch von einer Regulierungswelle befeuert, die weiteren gesellschaftlichen Druck durch „grüne Geldanlage“ ausüben soll. Im Finanzjargon hat sich für diese Form der Geldanlage ein Begriff durchgesetzt. Er lautet: Socially Responsible Investment (SRI), also sozial verantwortliche Geldanlage.

Prinzipientreue ohne Einbußen?

Jeder Anleger muss selbst entscheiden, was für ihn persönlich wichtig bei der Geldanlage ist. Lange waren Rendite, Sicherheit und Liquidität die drei wichtigsten Gründe, die das „magische“ Dreieck der Geldanlage darstellten. Heute wollen immer mehr Menschen mit ihrem Geld nicht nur eine attraktive Rendite erzielen, sondern auch Positives für Mitmenschen und Umwelt bewirken. Dass diese beiden Ziele nicht zwingend miteinander konkurrieren, zeigen jüngste Studien.

Lassen Sie uns einmal einen Blick auf einen der beliebtesten Fonds in Deutschland schauen, den DWS Top Dividende (WKN: 984811). Das Fondsvermögen beträgt aktuell knapp 19 Milliarden Euro und ist global angelegt. Unternehmen wie Total SA, Royal Dutch Shell PLC oder auch TransCanada Corp machen einige der größten Positionen im Fonds aus. Alles Unternehmen, die ohne Zweifel der Umwelt schaden, aber auch gute Gewinne erwirtschaften und an die Anleger regelmäßige Dividenden zahlen. Nicht in diese Unternehmen zu investieren bedeutete lange Zeit, auf Erträge zu verzichten. Doch diese Sichtweise ist sehr kurzfristig. Denn nicht nachhaltiges Wirtschaften birgt erhebliche Gefahren, wie Skandale à la „Deepwater Horizon“ oder „Dieselgate“ gezeigt haben.

„Heute muss sich die Rendite nachhaltiger Investments im Vergleich zu herkömmlichen Anlagen nicht mehr verstecken. Es ergeben sich erheblich geringere Extremrisiken, wie sie bei starken Reputationsschäden zum Tragen kommen können. Daher spricht einiges für nachhaltige Anlagen“, so Björn Siegismund.

Entscheidend ist auch bei den sogenannten ESG-Investments (ESG ist die englische Abkürzung für „Environment Social Governance“, also Umwelt, Soziales und Unternehmensführung), dass Anleger faule Kompromisse bei der Portfoliokonstruktion vermeiden. Es gilt unverändert das Gebot der Diversifikation. Eine breite Verteilung der Anlage auf mehrere Branchen, Unternehmen und Länder unter Berücksichtigung von Kostenquoten sollte vorgenommen werden. Viele Nachhaltigkeitsprodukte können diese Anforderungen aktuell noch nicht erfüllen, sodass sie für den Vermögensaufbau nicht geeignet sind.

Beispielsweise verfolgen viele “nachhaltige” Anleger einen äußerst puristischen Ansatz und investieren ausschließlich in Windparks oder Solarstrom-Unternehmen. Aus ethischer Sicht vorbildlich (Einhaltung ESG-Kriterien), aus wirtschaftlicher Betrachtung keine gute Idee, da so das Risiko zu stark konzentriert ist. Oft droht ein Totalverlust.

Ausschluss oder Klassenbeste — wie investiert man nachhaltig richtig?

Bislang haben manche Privatanleger noch Sorge, weil die Kriterien dafür, was nachhaltig ist, von Anbieter zu Anbieter noch nicht einheitlich sind. Manche verfolgen den Ansatz des Ausschlusses: Waffenhersteller, Tabakunternehmen oder Konzerne im Glücksspielgeschäft werden grundsätzlich ausgeschlossen. Diese relativ einfache Form der Titelselektion verhindert zumindest, dass in die „Schlechtesten“ nicht investiert wird. Andere Anbieter hingegen bewerten die einzelnen Unternehmen und investieren nur in die „Besten“ innerhalb einer Branche. So können durchaus auch Erdölproduzenten ins Portfolio gelangen, allerdings nur die, die innerhalb der Branche am meisten für die Umwelt tun. Unter „impact investing“ versteht man das Investieren in Unternehmen oder Branchen, die gezielt einen positiven Beitrag zur Erreichung einer oder mehrerer UN-Nachhaltigkeitsziele liefern. Hierzu zählen zum Beispiel Anlagen in Wald- und Forstunternehmen oder die Wasseraufbereitung.

Viele institutionelle Investoren lassen sich von der Vielfalt der Ansätze nicht abschrecken. Denn sie haben verstanden: Der Begriff und die Kriterien der Auswahl sind laufend in Veränderung und werden es wahrscheinlich noch lange sein. Denn der gesellschaftliche Konsens bezüglich dessen, was nachhaltig ist, bleibt Veränderungen unterworfen. Dieses sich selbst „nachjustierende“ System funktioniert aber dennoch, da sich die Verantwortlichen in Unternehmen an den jeweils aktuellen Kriterien orientieren — ebenso wie immer mehr Anleger.

So wird Ihr Kapital mit dem wevest Green-Portfolio angelegt.

Für uns ist Geldanlage mit Verantwortung verbunden. Wir haben einen Anlagestil für Sie entwickelt, der eine optimale Balance aus Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit verfolgt: Das Allwetter-ETF-Portfolio Green.

Basis dieser Anlage ist das Allwetter-ETF-Portfolio, welches global in die Anlageklassen Aktien, Anleihen und Rohstoffe investiert. Das Ziel vom Allwetter-ETF-Portfolio Green ist es, die Renditestärke des klassischen Allwetter Portfolios mit Nachhaltigkeit zu verbinden. Durch eine austariertes Risikoprofil werden aktienähnliche Renditen angestrebt, allerdings mit nur rund einem Drittel des Risikos. Unsere Simulationen und auch die „live“-Portfolios bestätigen, dass sich beide Anlagestile sehr ähnlich entwickeln. Bedeutet für Sie: Nachhaltig investieren und gleichzeitig einen Anlagestil verfolgen, der in der Vergangenheit ein herausragendes Risiko/-Rendite Profil an den Tag gelegt hat.

Das besondere an „Green“: Aus einem inzwischen umfangreichen Angebot nachhaltig anlegender Indexfonds (sogenannte ETFs — Exchange Traded Funds) wählen wir für Sie die geeigneten aus. Dabei nutzen wir sowohl ETFs, die nach dem Ausschlussprinzip investieren, als auch jene, die Unternehmen nach bestimmten Nachhaltigkeitskriterien auswählen. Bei Rohstoffen schließen wir z.B. Investitionen in Lebensmitteln aus. Mit Wald- und Wasserunternehmen unterstützt das Portfolio Unternehmen, die sich gezielt für ein besseres Klima und sauberes Trinkwasser einsetzen.

Fazit

Nachhaltige Geldanlagen gewinnen bei immer mehr Anlegern Zuspruch. Unternehmen, die sozial, ökonomisch und ökologisch agieren, erhalten von Investoren einen Bonus in Form von Kapital. Der gesellschaftliche Druck wächst und hilft so, die UN-Nachhaltigkeitsziele umzusetzen. Anleger, die diese Form der Einflussnahme umsetzen wollen, müssen dabei nicht zwingend auf Rendite verzichten. Im Gegenteil: Risiken wie Reputationsrisiken sinken. Mit dem BALANCE-ETF Portfolio Green steht Ihnen ein breit diversifiziertes, kostengünstiges und nachhaltiges Anlagekonzept zur Verfügung, welches ein attraktives Ertragspotential für den Vermögensaufbau bereithält.

Besuchen Sie uns unter www.wevest.de und lernen Sie unser Verständnis von nachhaltiger Geldanlage kennen.

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