Abseits des Mainstreams — Schöne Renditen mit Aktien ohne Sorgen

An der Börse sind regelmäßig Anomalien bei Aktien und Anleihen zu finden, die es nach der Theorie der effizienten Märkte gar nicht geben dürfte. Wer die Augen offen hält, findet hier immer wieder interessante Anlagemöglichkeiten.

Aktieninvestments jenseits der Marktschwankungen

Investments in Aktien werden hierzulande oftmals mit „zocken“ verbunden: Hohe Gewinne warten auf denjenigen, der zur richtigen Zeit auf das richtige Pferd setzt. Anfang des 21. Jahrhunderts schien es einfach zu sein, mit Internet-Aktien ein Vermögen zu verdienen. Doch dann kam der große Absturz. Noch heute sitzen die damaligen Neu-Aktionäre auf Verlusten bei ihren Telekom-Aktien, die zu seiner Zeit so medienwirksam von Manfred Krug beworben wurden und zur Volksaktie avancierten. Viele Anleger scheuen seither Anlagen in Aktien. Das ständige Auf und Ab scheint keinen Gesetzmäßigkeiten zu folgen.

Grundsätzlich gibt es eine Vielzahl von Einflüssen auf die Aktienkurse, so dass seriöse Kursprognosen auch nicht möglich sind. Als Beispiel seien nur die jährlichen DAX-Index Prognosen der großen Bankhäuser erwähnt, die regelmäßig weit von der Realität entfernt sind.

Sichere Renditen von 3% und mehr

Abseits des Mainstreams am Aktienmarkt gibt es jedoch immer wieder Sondersituationen bei Unternehmen, die besondere Investitionsgelegenheiten bieten und sich weitestgehend unabhängig von den allgemeinen Marktschwankungen entwickeln. Solche Opportunitäten finden sich oft in Übernahmesituationen. Hier gibt es teilweise Renditen von über drei Prozent, die von namhaften Unternehmen wie z.B. von Vodafone garantiert sind. Anstatt das Kapital in exotische Anlagen zu stecken oder unverzinst auf dem Tagesgeldkonto zu belassen, kann es darum auch für eher konservative Anleger eine kluge Strategie sein, in solche Sondersituationen zu investieren.

Osram — Da geht ein Licht auf

Ein jüngstes Beispiel ist der Leuchtmittelhersteller Osram. Der Großaktionär hat mit Osram einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag (BGAV) geschlossen. Das bedeutet, dass alle Gewinne an die Mutter überwiesen werden. Im Gegenzug muss diese ihrerseits auch die Verluste ausgleichen. Als Ersatz für den Wegfall des Anrechtes auf Gewinnbeteiligung erhalten die übrigen Aktionäre eine garantierte Ausgleichszahlung. Im Fall von Osram sind dies 2,24 EUR je Aktie oder rd. 4 Prozent jährlich. Die Voraussetzung für einen solchen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ist immer ein Übernahmeangebot an die freien Aktionäre. Die täglichen Kursschwankungen gehen dadurch spürbar zurück, da das Übernahmeangebot über viele Jahre angenommen werden kann und somit wie eine Kursuntergrenze wirkt. Trotzdem bleibt den Aktionären mit BGAV grundsätzlich bei guter Unternehmensentwicklung die Phantasie auf höhere Kurse erhalten, insbesondere dann, wenn der Großaktionär eine Komplettübernahme anstrebt. Dies gilt auch für Osram.

Sondersituationen in der Vermögensverwaltung

Solche Investitionen mit einem attraktiven Chance- Risikoprofil sind es unter anderem, die wir als Beimischung für unsere Mandanten in der Vermögensberatung umsetzen. Dazu nutzen wir auch spezialisierte Manager, die derartige Strategien in ihren Fonds umsetzen. Diese Sondersituationen finden sich immer wieder an der Börse und stellen für uns eine sinnvolle Ergänzung für ein ausgewogenes Portfolio dar. Wir sehen folglich eine seriöse Vermögensverwaltung nicht als Wette auf zukünftige Aktienkursstände, sondern vielmehr als Suche nach Anlageopportunitäten und deren sinnvolle Kombination in einem breit gestreuten Portfolio.

Wenn Sie mehr erfahren wollen, besuchen Sie hier unsere Webseite mit weiteren wertvollen Informationen.

www.wevest.de

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